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Kräutermanufaktur aus dem Erzgebirge

Bärlauch ( Allium ursinum )

Bärlauch gehört zu den einheimischen Pflanzen, welcher in den letzten Jahren ein wahre Renaissance erlitten hat.

Bärlauch ist ein Zwiebelgewächs der Pflanzenfamilie  Alliaceae.

Bereits die Kelten und Germanen schätzten die knoblauchartige Pflanze wegen ihrer heilenden Kräfte.

Das wundersame Heilkraut treibt bereits im zeitigen Frühjahr die ersten zarten Blätter aus, so dass man sich Anfang März mit wertvollen Nährstoffen und Vitamine versorgen kann. Um Bärlauch für mehrere Wochen haltbar zu machen, fertigt man Bärlauchpesto.

Bärlauch wächst gern in Auenwäldern, kann aber auch im Garten kultiviert werden. Er mag es schattig - halbschattig und feucht.  Humose Erde bevorzugt. 

                                                                                          Bärlauch tritt meist in Massen auf

Haupt-Anwendungen: Arteriosklerose, Frühjahrskur, Heilwirkung:  adstringierend,
anregend, antibiotisch, blutreinigend, Cholesterinspiegel senkend, durchblutungsfördernd, entzündungshemmend,

Galle treibend, harntreibend, hautreizend, schleimlösend, schweisstreibend, Stoffwechsel anregend, tonisierend

Anwendungsbereiche: Appetitlosigkeit, Asthma, Blähungen, Bluthochdruck, Bronchitis, Durchfall, Durchblutungsstörungen, Fieber, Frühjahrsmüdigkeit, Gedächtnisschwäche, Kalte Hände, Kalte Füße, Kopfschmerzen (häufige), Leistungsschwäche, Rheuma, Schlechte Wundheilung, Verdauungsstörungen, Würmer

 Verwendete Pflanzenteile: Blätter    

Inhaltsstoffe: Allicin, Vitamin C, Ätherisches Öl: Vinylsulfid, Merkaptan, Mineralsalze, Eisen, Schleim, Zucker

Dazu zählen viel Vitamin C, Vitamine B1 und B2, Mineralien und Spurenelemente wie Eisen, Mangan und Magnesium. Das schwefelhaltige, ätherisches Öl (Lauchöl) sorgt für den typischen Knoblauchgeruch.

Bärlauch in der Küche: Bärlauch am besten frisch aufs Brot. Man kann diesen aber auch in Öl konservieren ( Pesto ) 

Bärlauch-Schnaps – ein ausgezeichnetes Mittel nach üppigem Essen:

Achtung! Bärlauch sollte wegen der abführenden Wirkung nicht in der Schwangerschaft gegessen werden!

Zubereitung:
Die Blätter fein schneiden und in eine weiße, trockene, weithalsige Flasche füllen. Etwa ein Drittel der Flasche sollte ausgefüllt sein. Dann wird Korn über die Blätter gegossen (Alkoholgehalt min. 38 Prozent). An einem sonnigen Ort etwa 6 Wochen stehen lassen. Dann die Blätter durch ein Sieb seien und den Bärlauchschnaps in eine dunkle Flasche umfüllen.

Verwechslungsgefahr: Bärlauch kann man mit Maiglöckchen, dem Aronstab ( beide sind oft zusammen am gleichen Ort zu finden ) bzw. die Herbstzeitlose verwechseln. Alle 3 sind stark gifti!

Verwechslungsgefahr: Maiglöckchen. Ohne die Blüten sehen die Blätter ähnlich aus und könnten daher verwechselt werden.

Wir empfehlen daher ausgiebig sich mit Sachliteratur zu beschäftigen oder an einer zertifizierten Kräuterwanderung teilzunehmen, um die Pflanze in der Natur kennen zu lernen.


Quellen: https://www.heilkraeuter.de/lexikon/baerlauc.htm

http://blog.pirchnerhof.at/baerlauch-rezepte-zubereitung-schnaps-wirkung-natur-heilmittel-hildegard-von-bingen/





Heilkräuter, Bärlauch,Allium ursinum

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